Tipps zum Welpenkauf

und was wir uns für unsere Welpen wünschen

 

 

Anforderungen des Aussies an seine Menschen:

Ein Aussie ist ursprünglich ein Arbeitshund der Herden hütet und und bewacht, hierfür wurde er gezüchtet. Heute jedoch haben die wenisgtens Aussies ein Schaf überhaupt aus der Nähe gesehen. Der moderne Aussie wird unterschieden in Arbeits und Showlinie. Wir züchten nur reine Showlinien Aussies. Sie sind erstmal von der Grundsubstanz her kräftiger und etwas vulominöser, haben stärkere Knochen und mehr Fell. Außerdem sind sie nicht mehr hauptsächlich nur für die Arbeit am Vieh gezüchtet, sondern eignen sich auch besonders gut als Familien, Therapie oder Sporthund.

Das Wichtigste bei der Erziehung und Ausbildung des Aussies ist es, bis zum vollendeten 1. Lebensjahr des Hundes möglichst eines viel zu üben: Ruhe halten und Langeweile ertragen! Der Aussie soll und darf ganz viel am Familiengeschehen teilnehmen, Grundgehorsam erlernen, verschiedene Situationen kennenlernen(Stadt, Hundeplatz etc) und natürlich auch spielen(aber nur wenn Sie spielen wollen, nicht wenn der Welpe es Ihnen aufzwingt), aber er muss dabei lernen, dass er nicht die erste Geige spielt und das er ganz viel Ruhe halten muss. Ein Welpe schläft für gewöhnlich 20-22 Stunden am Tag!

 

Ein Aussie ist sehr menschenbezogen. Er möchte weder im Zwinger leben, noch regelmäßig stundenlang allein zu Hause sitzen. Er braucht viel Liebe, Geduld und Konsequenz in der Erziehung und niemals darf vergessen werden, dass Aussies sehr intelligent sind. Sie lernen sehr schnell alles, auch Dinge die sie lieber nicht lernen sollten:-).........

Anforderungen des Menschen an seinen Aussie:

Der Mensch möchte einen treuen, folgsamen Begleiter, der gut erzogen ist, sich gut mit anderen Hunden versteht, nett zu allen Menschen ist und überall mit hingenommen werden kann.

Und genau dies liegt nun in der Hand des Menschen!!! Ein Hund kann immer nur so gut sein, wie der Mensch der ihn formt und erzieht. Und trotz perfekter Prägung und Sozialisierung, kann es passieren, dass genau Ihr Hund bestimmte andere Hunde nicht leiden kann, oder Groll gegen einzelne Menschen hegt. Der Aussie verfügt über einen unterschiedlich ausgeprägten Schutztrieb, ein gut geprägter und sorgsam erzogener Welpe wird aber lediglich rassetypisch reserviert Fremden gegenüber sein. Aus eigeer Erfahrung sind die meistens Aussies jedoch alles andere als reserviert, sondern eher aufdringlich :-)

 

Was uns wichtig ist:

 
Der Interessent sollte sich ausgiebig über die Rasse informieren(hier sind wir natürlich auch gern Ansprechpartner, oder helfen mit weiteren Quellen), Vorweg: Aussies sind nicht die absolut anfängerfreundlichen Familienhunde die superleicht erziehbar sind! Dies kann nur gelingen, wenn der neue Besitzer sich viel und intensiv mit seinem Aussie beschäftigt

und ihm Aufgaben und Abwechslung bietet. Ein großer Garten allein reicht einem Aussie nicht aus. Am besten wäre es natürlich, dass gerade Hundeanfänger von Anfang an mit ihrem Welpen in eine Hundeschule gehen, da Besitzer und Hund ja noch viel lernen müssen. Werden bestimmte Regeln beachtet, so wird der Aussie auch sicher ein toller Familienkumpel!

Der Aussie soll mit seinen Menschen zusammen in der Wohnung leben (unsere Welpen werden nicht in reine Zwinger- oder Kettenhaltung abgegeben)

 

 

 

Alle tierärztlich relevanten Untersuchungsergebnisse, die auf erbliche Krankheiten hinweisen sind dem Züchter möglichst umgehend mitzuteilen.

 

Was wir uns wünschen:

·       Besuchen Sie den Welpen während der Prägezeit. Gern auch öfters als einmal!

 

·       Einen guten Kontakt zur neuen Familie des Welpen, auch über den Kauf hinaus (Welpentreffen, Lebenszeichen und Fotos).

 

·       Das der eine oder andere mit dem Hund in Obedience oder im Show Ring startet.

 

 

 

Was Sie als Welpenkäufer von einem Züchter erwarten können:

  • Sie möchten einen Welpen bekommen, der optimal aufgezogen worden ist, alle für sein Alter entsprechende Gesundheitschecks hat und aus gesunden, dem Rassestandart entsprechenden Elterntieren stammt.
  • Der Züchter sollte Ihnen auf jeden Fall die Mutter der Welpen vorstellen, diese sollte Ihnen optimalerweise aufgeschlossen und freundlich entgegentreten; auch wenn Sie Ihre Welpen streicheln möchten.
  • Die Welpen sollten mit viel Menschenkontakt aufwachsen, damit sie für ihr weiteres Leben bereits gut auf Menschen geprägt sind. Keinesfalls sollten die Welpen in einem Zwinger o.ä. aufwachsen.
  • Bei Abgabe mit 8-9 Wochen  sollten die Welpen min. 3 mal entwurmt, bereits Erstgeimpft und von einem Spezialisten auf Augenkrankheiten untersucht worden sein. Im Idealfall sind sie auch bereits gechipt und haben den dazugehörigen Heimtierausweis, wo die Chipnr., sowie die erste Impfung eingetragen sind.
  • Schauen Sie sich ruhig bei verschiedenen Züchtern um und kaufen Sie Ihren Welpen nicht gleich beim Erstbesten. Achten Sie auf Seriösität und Freundlichkeit, bzw. Hilfsbereitschaft bei all Ihren Fragen.
 
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